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![]() Das größte, unbefeurte Luftfahrthindernis hat Geburtstag
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| Autor | Thema: Das größte, unbefeurte Luftfahrthindernis hat Geburtstag |
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gumpf Experienced Board Captain |
Quelle: http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1100762964909&openMenu=1013016724320&calledPageId=1013016724320&listid=1018881578370 Braunschweig/dpa. Auch über den Wolken ist die Freiheit nicht grenzenlos. Gesetze und Vorschriften sollen für größtmögliche Sicherheit sorgen. Eine der wichtigstens Kontrollinstanzen ist seit 50 Jahren das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) in Braunschweig. Ob es um eine Schraube für ein neues Flugzeug geht, um regelmäßige Wartungen oder um die Piloten-Lizenz - mehr als 100 verschiedene Prüfungs-, Zulassungs- und Überwachungsfunktionen werden vom LBA wahrgenommen. «Unser Hauptziel ist der Schutz unbeteiligter Dritter», sagt LBA-Präsident Ulrich Schwierczinki. «Ob es um die Fluggäste geht oder um den Bürger, der im Garten grillt - jeder muss sich sicher sein können, dass nichts vom Himmel fällt», erläutert er. Ein funktionierender Luftverkehr sei zudem ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und «ohne Vertrauen ginge in der Luft nun mal nichts». Deshalb wird in Braunschweig kontrolliert, kontrolliert und noch einmal kontrolliert. «Wir prüfen nicht direkt die Schrauben, aber wir kontrollieren, ob sie für den Flugzeugbau zugelassen sind», erklärt Schwierczinki diesen Part des Luftfahrt-Bundesamtes. Ebenso muss jeder Hersteller, der ein Flugzeug, einen Hubschrauber oder auch einen Heißluft-Ballon in Deutschland auf den Markt bringt, eine Musterzulassung für das gesamte Fluggerät aus Braunschweig erhalten. «Anhand der Papiere wird auch überwacht, ob alle Checks und Wartungen erfolgt sind», erklärt der LBA-Chef weiter. Die Wartungsbetriebe müssen ebenfalls vom LBA zugelassen sein und werden stichprobenartig überprüft. Die lückenlosen «Lebensläufe» von allen 21 000 in Deutschland zugelassenen zivilen Luftfahrtzeugen - von 630 großen Passagiermaschinen bis zum Segelflugzeug - sind beim LBA dokumentiert. Dazu kommen die Unterlagen von 16 000 Berufspiloten. Und selbst die Finanzen der 120 deutschen Luftfahrtunternehmen, die Instrumenten-Flüge absolvieren dürfen, werden ständig von den Braunschweiger Spezialisten kontrolliert. Nur wer ausreichend Kapital hat, könne schließlich auch einen sicheren Flugbetrieb gewährleisten. Eine der bekanntesten Abteilungen des LBA ist die «Task-Force». Sie wurde 1996 nach dem Absturz einer türkischen Maschine vor der Dominikanischen Republik gegründet, bei dem 180 deutsche Urlauber ums Leben kamen. Seitdem nehmen die zwölf Mitglieder der «Task-Force» auf allen deutschen Flughäfen ausländische Maschine stichprobenartig unter die Lupe. «Die Qualität der Maschinen und des Personals hat bei ausländischen Unternehmen, die Deutschland anfliegen, seitdem zugenommen», versichert der LBA-Präsident. Stürzt trotz aller Vorsichts- und Kontrollmaßnahmen dennoch ein Flugzeug ab, hat das LBA mit den Untersuchungen nichts zu tun. Für die Ursachenforschung ist die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BfU) zuständig. Sie ist zwar nur einen Steinwurf vom LBA beheimatet, ist aber seit 1998 eine selbstständige Behörde. Als Geburtsdatum des LBAs gilt der 30. November 1954, damals wurde vom Bundestag ein eigenes Gesetz über das LBA verabschiedet. Die darin festgeschriebenen Aufgaben haben sich allerdings im Laufe der Jahre mit der Zunahme des Luftverkehrs und durch politische Neuordnungen wie die Gründung der europäischen Luftfahrtbehörde EASA mit Sitz in Köln teils stark geändert. Um die Zukunft des LBA sorgt sich Schwierczinki allerdings nicht: «Das LBA wird es auch noch zum 75. Jubiläum geben.» Schließlich habe sich aus den eher bescheidenen Anfängen mit 28 Mitarbeitern eine der modernsten Luftfahrtbehörden mit derzeit 400 Beschäftigten entwickelt, «beispielhaft für die Welt», hieß es in einem Gutachten der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO. |
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FLIEGE Experienced Board Captain |
verdammte verhinderungsbehörde !!! luftfahrt ver- und behindern wo es nur geht, regulieren und einschüchtern ! wenn ich an diesen lahmen drecksladen denke, wird mir sauübel !!! |
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Romeo.Mike Experienced Board Captain |
Von mir kommen da auch keine Glückwünsche. Dank dem LBA darf ich hier in Deutschland nicht Pilot werden, obwohl ich ein gültiges ICAO Medical besitze. Eigentlich darf ich hier schon als Pilot arbeiten, aber halt nur auf nichteuropäisch registrierten Flugzeugen... Bürokratie vom feinsten. Romeo Mike ------------------ |
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WillyM Experienced Board Captain |
"Schutz unbeteiligter Dritter" sehr schön, Herr Präsident. Mir ist ein Fall bekannt, wo jemand mit einem N-registriertem Flugzeug mehrmals gewerblich geflogen ist. Alle Flüge wurden dem LBA von anderen Unternehmen gemeldet, passiert ist nichts. Da fragt man sich, warum man als Pilot oder Luftfahrtunternehmen alle Vorschriften einhält, viel Geld für Genehmigungen, Schulungen etc ausgibt wenn bei Nichteinhaltung doch nichts passiert. "Schutz unbeteiligter Dritter", nochmal, das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen, das LBA hätte sich vor die anderen Unternehmen stellen müssen und passiert ist nichts. Eigentlich ein klarer Fall für eine Dienstaufsichtsbeschwerde. |
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