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| Autor | Thema: Autsch |
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Petzilein Experienced Board Captain |
Dazu passt folgendes Zitat des Meisters: Es ist nicht einfach, perfekt zu sein, aber irgendeiner muß es sein. Gratulation! IP: Gespeichert |
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80 Experienced Board Captain |
Bei den ganzen Kommentaren zu dem oben genannten Artikel bekomme ich furchtbares Sodbrenen! IP: Gespeichert |
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Hot Air Experienced Board Captain |
Hier gibt es einen ersten offiziellen Bericht von der BfU: siehe Link im nächsten Posting (Danke dafür, FF!) [Diese Nachricht wurde von Hot Air am 05-15-2008 editiert.] IP: Gespeichert |
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Flying Fox Experienced Board Captain |
LINK IP: Gespeichert |
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TCASIII Experienced Board Captain |
Finde das interessanter als n Krimi. Thx IP: Gespeichert |
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HotBatteryBus Experienced Board Captain |
in der Presse stand schon genug [Diese Nachricht wurde von HotBatteryBus am 05-17-2008 editiert.] IP: Gespeichert |
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Flying Fox Experienced Board Captain |
@Hot Air: Wenn Du meine Nachricht "zitierst" kannst Du sehen wie man so einen Link "verschönert". Wenn Du Hilfe brauchst, bitte melden. IP: Gespeichert |
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maxmobil Experienced Board Captain |
quote: Ja, DER gerade :-) Immerhin hat er ja nicht damit gesagt, dass ER der Perfekte wäre.. IP: Gespeichert |
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Betto Experienced Board Captain |
Der hamburger A320 hatte etwas Querruder in den letzten zwei Sekunden vor Touchdown: asymmetrisch ca. 0° rechts, ca. -8° links, weil die Ailerons ein bißchen wie Flaperons mit den Flaps etwas nach unten fahren. Das war aber so wenig, daß das Flugzeug mit ca. 3° Rollwinkel nach Lee aufgesetzt ist (also definitiv keine in den Wind hängende Fläche). Schlechte Nachricht für die Verschwörungstheoretiker: Im BFU-Bericht sieht man auf Seite 22, daß die Ruder alle funktionierten, wie sie sollten: BFU-Bulletin März 08 IP: Gespeichert |
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adri Experienced Board Captain |
Eine grundsätzliche Bemerkung. Bei solchen Windverhältnissen kann man einfach nicht ein "bißchen" Querruder geben, wenn man die Nase mit dem rudder rumholt. Da hierbei ein fast voller rudderinput notwendig ist, muß ein ebenso voller aileron input dagegen erfolgen, um die vorwärtsschwingende Fläche vom Aufsteigen zu bewahren. Da muß man halt den Mut haben zu klotzen und nicht zu kleckern. Ein Überkontrollieren hat bei diesen Wetterbedingungen deutlich weniger schlechte Auswirkungen als undercontrol und ist leichter kontrollierbar als umgekehrt. Wenn man bei solchen Verhältnissen dann auch nicht den brake etwas unterhalb von 20 ft fliegt und den sofort durch nosedown stickinput fast aufhebt (roller coaster Methode), dann schwebt man einfach die paar Sekunden zu lange, die den Vogel dann quer über die Bahn abdriften lassen. Nur mit der kombination dieser Methoden sitzt der Vogel praktisch in dem Moment, in dem auch die Nase geradeauszeigt. Hört sich theoretisch an, ist aber aktuell so gemacht worden. Allerdings auf einem Küstenflughafen, wo der Wind völlig unverwirbelt direkt über das Wasser kam, 80 Grad off, 35G40. Das ist 2 kts über dem von Airbus " max demonstrated crosswind". IP: Gespeichert |
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Steeple Experienced Board Captain |
Also ich hab mir überlegt, dass ich bei Crosswinds >20 kt vorsichtig sein werde was Nase gerade ziehen angeht. Mit Schwung hole ich mir Auftrieb auf den Flügel den ich nach vorne in die Strömung ziehe, auf dem ich das nicht brauchen kann. AlWie wäre es also, lieber weniger Ruder nehmen und den Flieger sich selber auf der Bahn gerade ziehen lassen wenn er wirklich unten angekommen ist und sitzt (ähnlich der Recommendation bei wet und cont Rwy)? IP: Gespeichert |
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adri Experienced Board Captain |
Was bei nassen oder kontaminierten Bahnen geht, hat bei trockenen Bahnen seine Grenzen, z.T. von den Herstellern z.B. in den Trainingsunterlagen veröffentlicht. Bei xwind am Limit oder am max demonstrierten Wert ist manchmal auch nur ein Teil-decrabbing möglich, den wca aber komplett stehen zu lassen, und da reden wir von mehr als 15°, ist als Belastung zu hoch, immer trockene griffige Bahn vorausgesetzt. Bei nasser ist das deutlich weniger belastend. IP: Gespeichert |
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Radar Contact Experienced Board Captain |
quote: Du hast aber schon mal was von "roll rate demand" gehört, ja? Ansonsten steht es hier irgendwo in dem Thread erklärt. Davon abgesehen muß man das Thema jetzt nicht wirklich noch einmal aufwärmen... IP: Gespeichert |
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adri Experienced Board Captain |
haben dir die 15°/sec mal nicht ausgereicht? Mir schon bei 35G40. IP: Gespeichert |
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GermanCorner New Board Member |
Aus dem Bericht der BFU ist ersichtlich, dass alle 4 TWR wind readings inkl. der bei der ldg clearance out of limit waren. Die X-wind component lag bei allen readings zwischen knapp 41 und gut 44 kts (max. demonstrated 38 kts). Wer hat es noch nicht erlebt, wie schwierig es ganz schnell werden kann, in solch einem dynamischen Szenario mal ganz schnell eine X-wind Komponente zu berechnen? Den guten alten Graphen für die Berechnung kann man auch vergessen, weil der Kasten vermutlich so schüttelt, dass man nicht mal mehr das Papier trifft.. @ RadarContact: Du willst hier doch niemandem den Mund verbieten oder? ;-) IP: Gespeichert |
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MirNixDirNix Experienced Board Captain |
quote: Stimmt, das mit der genauen X-Wnd-Componente ausrechnen am Short Final kann man realistischerweise vergessen; vor allem bei solchen Bedingungen. AUSSERDEM: Der TWR-Wind ist auf die letzten 2 Minuten gemittelt! Insofern ist die ganze Rechnerei ohnehin nur - wie so oft - eine Annäherung. IP: Gespeichert |
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KBFI Experienced Board Captain |
Ob ihr es glaubt oder nicht,der Grund für disen Vorfall war nicht der "roll rate demand" oder ob der xwind 2kt mehr oder weniger war. Es war eine Verkettung von falschen Entscheidungen der Crew,die dazu geführt haben. Also eher ein CRM Problem als ein flugtechnisches. Trotz aller technischen Kenntnisse kann man nicht von einem jungen Copiloten mit 500 Stunden erwarten diese bei so schwierigen Bedingungen auf einer B737 oder A320 umzusetzen. Denn das sind Situationen wo hauptsächlich die Erfahrung zählt,wovon der pilot flying leider nicht so viel hatte. IP: Gespeichert |
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Sandpitts Experienced Board Captain |
Doppel-Edit [Diese Nachricht wurde von Sandpitts am 01-20-2009 editiert.] IP: Gespeichert |
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Sandpitts Experienced Board Captain |
... ich muß es einfach nochmal loswerden, da ich hier wg. meiner Anmerkung wg. fast Null Querruder in extremen Crosswind-Harakiri der Hanseln so angegriffen wurde - ich bin durch den BFU Bericht VOLLSTÄNDIG rehabilitiert, da der A 320 Fleiger vollkommen technisch i.O. war, der Kapitän jedoch sich wg. fahrlässiger Transport-Gefährdung durch seine mehrfachen Fehlentscheidungen (!) verantworten sollte: 1.) überhaupt anzufliegen, wo die X-Wind Limits klar überschritten sind (Crosswind AUSSERHALB der Zertifizierungs-Limits!) 2.) noch dazu die falsche Piste in HAM wählte - anstatt die mehr im Wind liegende auf der Sie abschliessend glücklich runterkamen und 3.) und das wiegt mithin am schersten: Sorry, aber das ist hier ein ofenes Pilotenboard, und wenn da jemand "extremly poor airmenship" abliefert, dann muß man daß auch klar so sagen & vor allen Dingen auch ehrlich dazu stehen - Das ist nicht nur charakterlich mäßig, sondern - wie der BFU-Bericht jetzt ja klar aufzeigt - schlicht unwahr! Meine Meinung als Airbus Skipper - und bitte nur sachliche Stellungsnahmen zur Sache ! Over & Out IP: Gespeichert |
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HotBatteryBus Experienced Board Captain |
Hi Sandpits, sehe es ähnlich wie Du, aber etwas weniger radikal. Meine Frage ist, wie es überhaupt dazu kommen konnte. Ich sehe hier AUCH ein CRM Problem beider Piloten: Natürlich kann man einen gut augebildeten Co-Piloten Einiges zumuten, dennoch die Wetterlage an diesem Tag war äußert an den X Wind Limits, wieso die Landung einen unerfahrene den PF durchführen lassen? Im Bericht stand was von besseren Entscheidungsfindung als Cpt, um den Überblick zu behalten, gutes CRM Vorbild... blabla CRM bedeutet Roussourcen optimal zu Verteilen für ein besseren Output. Einen erfahrenern Cpt mit einem Co-Piloten als assistierender Hilgebeber finde ich in der Situation für angebrachter. Es wäre nicht soweit gekommen!! Was sprach dagegen? - Möglicher Gesichtsverlust als PF? Natürlich muss ein CoPi auch mal wenns windig ist landen können. Aber nicht wenn man frisch von der Schule kommt und bei dieser Extremsituation! Nichts desto trotz, der g/a war natürlich in letzter Sekunde, was Schlimmeres verhindert hat! Eine stärkere Böhe um ein paar Knoten mehr... Glück gehört auch dazu! IP: Gespeichert |
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J-E-P-O Experienced Board Captain |
Ganz kühl betrachtet ist es so, wie Sandpitts. Allerdings gibt es da dennoch Differenzierungen, welche ich zu Sandpitts Beitrag hinzufügen möchte. Menschen machen Fehler, aus welchen Gründen auch immer. Jeder hier im Forum kann damit eines Tages konfrontiert sein. Deshalb sollten wir versuchen, das möglichst sachlich und fair zu diskutieren. Ich unterstelle dem Cpt, daß er tatsächlich meinte, eine richtige und gute Entscheidung getroffen zu haben. Möglich, daß er ihr eine Erfahrung vermitteln wollte. Eigentlich entspricht das ja der Praxis in unseren Cockpits. Copis kommen nicht perfekt aus der Supervision sondern lernen weiter, bei den Linienkapitänen. Für mich hat hier auch die Copilotin versagt. Ihr ist nicht der Mangel an fliegerischen Fähigkeiten vorzuwerfen (welche sie mit den wenigen Stunden nicht haben kann) sondern eine völlige Selbstüberschätzung. So in der Art "Wir haben die beste Ausbildung, wir können das.". Möglich, daß bei Hansens etwas Aufklärungsarbeit ins Haus steht. Insofern wäre es sehr interessant und vlt auch lehrreich, welche Konsquenzen die Fachabteilungen der LH / A320 Fleet aus diesem Unfall ziehen. Zum anderen gebe ich zu bedenken, daß es ein Unterschied ist, ob man in der Kürze der Zeit eine falsche Entscheidung trifft oder ob man bereits über einen längeren Zeitraum, vlt noch wider besseren Ratschlag Fehler begeht. Somit meine ich, es ist nicht so klar, dem Cpt. alleiniges Versagen zuzuweisen. Edit PS: Meine Lehre: hat sich die LH-Crew tatsächlich so geäußert? Wieweit hatte die Presseabt der LH "ein Wörtchen mitzureden"? Sind die Dinge nicht aus einem anderem Zusammenhang gerissen worden? Gab es überhaupt irgendwelche Äußerungen dazu? [Diese Nachricht wurde von J-E-P-O am 01-21-2009 editiert.] IP: Gespeichert |
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XXX737 Experienced Board Captain |
Sandpitts und JEPO: meine volle Zustimmung! Wie wenig kritische Selbstreflexion die beiden Helden der Luftfahrt an den Tag legen belegt das schon länger bekannte Stern Interview: http://www.stern.de/panorama/:Beinahe-Crash-Dann-B%F6e/650198.html ... oder hat da die Presseabteilung des Kranich heftig hineinredigiert??? Da wird versucht aus einer fahrlässigen Gefährdung von Menschenleben eine Heldentat zu stilisieren ...! Hätte dieses Ereignis bei einer anderen Airline stattgefunden wäre das Geschrei aber groß gewesen ... auch hier im Forum! Always happy landings IP: Gespeichert |
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Petzilein Experienced Board Captain |
Lasst doch mal Gras über die Sache wachsen. Ist doch in Ordnung, wenn die LH Pressestelle eine „Böe“ gesehen hat und den Rest nicht, es ist auch in Ordnung, dass die Firma vor ihren Piloten steht, auch wenn die suboptimal gearbeitet haben. Die LH wird hier intern ihre Lektion gelernt haben – und andere außerhalb der LH auch. Was wollt ihr? Wenn ihr mal Mist gemacht habt, werdet ihr auch froh sein, wenn man es nicht dauernd aufwärmt. Oder wollt ihr nur sagen „Ich! Ich hätte es anders gemacht!!“. Das ist schön, aber egal. Der Stern-Beitrag ist natürlich ungeschickt – aber nur aus unserer Sicht, denn die, für die er gedacht war – die Passagiere – werden ihn entsprechend würdigen. Das ist eben PR. Und keine schlechte. Denn von den paar Rumpelstilzchen hier im Forum hört der LH-Fluggast nichts. So wie der XY-Fluggast nichts von Bilbao gehört hat. Oder der YZ-Fluggast nichts von Fuerteventura. Aber wir haben davon gehört, und das genügt. IP: Gespeichert |
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Radar Contact Experienced Board Captain |
Siehst Du, GermanCorner, deswegen wollte ich das Thema nicht noch einmal aufwärmen... Aber was solls: Feuer frei... IP: Gespeichert |
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colonia Experienced Board Captain |
Hallo Petzilein! Genau so sehe ich das auch!! Ihr wäret froh, wenn eure PR Abteilung nach einem Incident/Accident so arbeiten würde. Ich bin mir sicher, dass intern die Lehren gezogen wurden oder werden. Dieses Geschwafele von wir (LH) sind unfehlbar geht mir auf den Keks. Geht ihr alle nur nach dem äußeren Eindruck bzw urteilt ihr nur nach Presseberichten? Ich hoffe doch nicht. IP: Gespeichert |
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HotBatteryBus Experienced Board Captain |
Ja, dass die Firma hinter den Leuten steht ist gut! Überall werden Fehler gemacht, und es gibt wenige Firmen, die den Piloten Backup geben! LH hat auch eine geeinte Pilotenschaft, die hinter Ihren Piloten steht, und das ist KLASSE! IP: Gespeichert |
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LandingAllGreen Experienced Board Captain |
"Knapp an einer normalen Landung vorbeigeschrammt" Diese Aussage des Kapitäns ist angesichts der nur knapp und mit Glück abgewendeten Katastrophe nicht nur zynisch, sondern spricht auch Bände, was die Fähigkeit zur Selbstreflexion und Kritikfähigkeit angeht. Es lebe der DLR - Test! IP: Gespeichert |
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Sandpitts Experienced Board Captain |
@ Hotbattery-weiß-was ... "LH hat auch eine geeinte Pilotenschaft, die hinter Ihren Piloten steht, und das ist KLASSE! " Das ist ja alles schön und gut &alles sehr erstrebenswert - allerdings trifft das hier eher nicht den Kern der Sache; Und DAS ist meiner Ansicht nach der völlig inaktzeptabele Punkt daran: Wer ohne massives Querruder in den Wind vorzuhalten beim "Geradetreten des Fliegers in Bahnrichtung" bei Windstärken jenseits (!) der Zertifizierungslimits mit der Fläche auf Leeseite die Bahn berühert, der braucht sich anschließend über das dramatische Ergebnis dann auch nicht zu wundern! SO wie die Piloten-/ innen das X-wind-Landing jedenfalls da in HAM vergeigt haben, macht man definitiv keine ordentliche Cross-Wind-Landung - eher schon Bruch! God forbiddin' ! Die Crew hatte jedenfalls definitiv keine Kontrolle mehr über Ihren A 320, als Sie dieses- entgegen jedes FCTM - ohne jegliches Quer- & Seitenruder gegen den Wind vorzuhalten, einfach auf die Bahn in HAM gedrückt haben - das läßt auch durch die richtige Entscheidung zum G/A nicht mehr beschönigen und/ oder wegdiskutieren ! Wir machen leider alle Fehler,nicht nur, aber eben auch fliegerisch - wieweil das nun eben menschlich ist - aber man sollte aus diese lernen und vor allem auch den "Anstand haben" diese dann offen einzugestehen, und nicht stattdesse so herummauscheln! .. zudem schließe mich meinen Vorrednern voll & ganz an: In Italien nennt man das wohl "Brutta figura" - eine "beschämende Person" [Diese Nachricht wurde von Sandpitts am 01-22-2009 editiert.] IP: Gespeichert |
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Petzilein Experienced Board Captain |
Alles Richtig, Sandpitts. Und nun? Schreib' doch mal einen Leserbrief an den Stern, mal sehen, was passiert. IP: Gespeichert |
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XXX737 Experienced Board Captain |
.... In der Tat es wird schlicht nix passieren! Weder wird es einen fachlich kompetent recherchierten nächsten Artikel zu diesem Thema geben noch wird sich Lufthansa oder gar die betroffenen Kollegen zur Sache und zu Wort melden. Der Stern hat schon gar kein Interesse daran der Sache nachzugehen, denn die Airline mit dem Kranich ist im Zweifelsfall ein viel zu guter Werbekunde! Faire & freie Berichterstattung in Deutschland? HaHaHaHa Pressefreiheit!? HaHaHa IP: Gespeichert |
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Betto Experienced Board Captain |
Nu laßt doch mal das DLR-Test-Bashing. Ich glaube und hoffe auch, daß daraus gelernt wird - aber ich verstehe, daß man das nicht öffentlich macht. Die "es-war-alles-unter-Kontrolle"-Floskel glaubt doch eh keiner mehr. Wie war das mit dem US-Capatin, dessen Wumme im Cockpit losgegangen ist? Achja, "es bestand für die Passagiere zu keiner Zeit..." IP: Gespeichert |
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IPC Experienced Board Captain |
Hallo Sandpitts, auch wenn Du in fachlicher Richtung Recht haben magst, sowas gehört doch nicht an die Öffentlichkeit. Es nutzt uns allen, egal bei welcher Airline, wenn die Öffentlichkeit beruhigt wird. Die Menschen sollen doch Vertrauen in uns Piloten haben. Aus den Fehlern, die gemacht werden, lernt man, auch bei Lufthansa. Aber das geht intern. Wahrscheinlich werden Crosswind-Landungen noch mehr geübt, beziehungsweise mehr Augenmerk auf die Landetechnik gelegt. Ich stimme mit Dir in vielen Deiner Beiträge auf der sachlichen Ebene überein. Aber lass doch die persönlichen Angriffe. IP: Gespeichert |
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HotBatteryBus Experienced Board Captain |
soo... und zur Abwechslung eine Landung ganz nach SR Standard! http://www.youtube.com/watch?v=uaKbRbqzTqI&feature=channel HBB IP: Gespeichert |
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adri Experienced Board Captain |
@sandpitts es gibt auf der A320-Familie keine Zertifizierungslimits! Es gibt neben den einschränkenden und niedrigeren limits, die die company setzt, nur noch die höheren, von Airbus d e m o n s t r a t e d l i m i t s, die eben nur deswegen nicht höher ausgefallen sind, weil Airbus in der Zeit, als die xwindlimit Testflüge anstanden, keinen kräftigeren Wind gefunden hat. Bei aller Kritik an den Hamburger Vorkommnissen, die LH-Leute haben vielleicht companylimits überschritten, aber eben keine Zulassungslimits. IP: Gespeichert |
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olmotograph New Board Member |
Verehrter Herr Kollege Sandpitts, (ich hoffe ich darf mir die Freiheit erlauben).Es ist schon bewunderndswert mit welcher Inbrunst Sie über meinen Kollegen herfallen und ihm die Epeauletten am liebsten selber von den Schultern reissen möchten.Er hat diverse Entscheidungen, auch nach Rücksprache mit seiner Stellvertreterin,getroffen, die er für sich plausibel und legal vertreten konnte.(z.B. X-w/v velocity war zu keiner Zeit Off limits, Anflug verlief stabil-auch nach a/p Off).Dies macht jeder CM1. Wir waren von diesem Szenario nicht betroffen, möglicherweise hätte der eine oder andere eine andere Entscheidung getroffen, oder wäre in MUC gar nicht erst losgeflogen. Dann verändern sich innerhalb von 1-2 Sekunden dynamische Abläufe, auf die mit einem G/a proffessionell reagiert wurde.Sollte es hier so begnadete Aviateure geben,die dies alles und zu jeder Zeit voraussehen und mit einem Chassis gesegnet wurden, dies alles noch zu erfühlen, dann meine Damen und Herren ... Chapeau!Dann wird ein neuer Schwerpunkt meiner fliegerischen Weiterbildung sicher hier zu suchen sein (meine Zeit und mein Laptop wären sicherlich Werbungskosten abzugsfähig?).Um den Kreis zu schließen-Harakiri Piloten sind Kollegen die in VIE `landen`,den Flieger mit GPWS in FUE zerdeppern, beim Swing over in CDG CFIT betreiben, in PUJ bei marginalem Wetter einen Visual fliegen und dabei den Flieger stark beschädigen, uvm. Meine Kollegen sind es nicht und sie müssen auch nicht irgendetwas den Medien als mea culpa servieren, nur weil Ihnen das genehm wäre. Sie kennen unsere Ausbildungsinhalte nicht und werfen mit Namen um sich die Sie leider in falsche Ämter stecken. Hr. Raps würde die Degradierung zum Flottenchef Ihnen sicherlich nicht nachsehen. Wir arbeiten solche incidents im Gegensatz zu manch anderem Carrier auf, ändern Verfahren und treten zur Not dem Hersteller auf die Füße, wenn Designfehler zu Tage treten.Wir zerstören jedoch keine Piloten, denn uns ist bekannt wie schmal der Grat ist auf dem jeder Cpt in der daily ops, gerade an solchen Tagen, seiner verantwortungsvollen Tätigkeit nachgeht.Am grünen Tisch mit CVR,DFDR und allen anderen Parametern,sind wir natürlich alle in der Lage uns allwissend zu zeigen! Als letzte Bemerkung sei mir noch erlaubt,bevor ich Ihre Geduld zu sehr strapaziert habe, auf den Lufthanseatus singularis respektive pluralis einzugehen. Eine gerade im europäischen Luftraume oft anzutreffende Spezies, umgangsprachlich auch liebevoll Hansel genannt. Arrogannt,überheblich,fliegerisch anderen überlegen,DLR positiv(ist das schlimmer als AIDS?),VC übervölkernd (was mich bei der Zusammensetzung der Mannschaft von Hr.Würfel stutzig macht)überbezahlt,übertarifiert firmenvernichtend,harrakierend(?) um nur einige der`Charaktermerkmale` hervorzuheben. Meiner unerheblichen Meinung nach, können Sie doch zufrieden sein, hier nicht Ihr dasein fristen zu müssen, sondern in einer Firma und auf dem bewundernswertem Muster Ihrer Wahl, Ihr Glück gefunden zu haben. In diesem Sinne und nichts für ungut, Ihr O. IP: Gespeichert |
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CH Experienced Board Captain |
... [Diese Nachricht wurde von CH am 11-08-2012 editiert.] IP: Gespeichert |
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XXX737 Experienced Board Captain |
Werter olmotograph, in einem Forum wie diesem werden Meinungen ausgetauscht. Zugegebenermaßen in sehr polarisierender und manchmal auch unangebrachter Weise. Sicher haben Sie recht, daß man am grünen Tisch und im Nachhinein einen Flug und Entscheidungen die- zum Teil ad hoc getroffen werden mußten - hier gut zerpflücken und en detail verreißen kann! Es ist auch völlig in Ordnung, daß Sie Ihre Firma hier wortgewaltig verteidigen!!! Erstaunlich aber ist doch in der Tat, daß hier aus einer Beinahe-Katastrophe (mehr oder weniger bewußt herbeigeführt) eine fliegerische Glanzleistung stilisiert werden sollte. Hierzu wird dann ein Interview von interessierter Seite initiiert und das in einem auflagenstarken und an der Meinungsbildung maßgeblich teilhabendem Magazin. Nach jetzigem Stand der Dinge wurde dort bewußte Tatsachenmanipulation vorgenommen! Dies ist nur allzu menschlich ... wer neigt nicht dazu sich von Schuld reinwaschen zu wollen? Trotzdem der Fakt, daß kritische Aufarbeitung und das Eingestehen von Fehlern und fliegerischen Defiziten den beiden Kollegen und der großen Gesellschaft mit dem Kranich besser zu Gesicht gestanden hätte!!! So bleibt nur ein schaaler Beigeschmack und der fachkundige Leser fühlt sich zu Recht betrogen. Die Reputation der Hansa bei den Passagieren sinkt - und dies nicht mehr nur wegen des verbesserungswürdigen Service -. Zudem wird der Pilot - ganz allgemein - als Autorität und Person der man (und auch frau) sein Leben anvertraut diskreditiert! Getreu dem Spruch: Wer einmal lügt dem glaubt man nicht! So geht der als PR-Trick geplante Coup der Kranich-Linie für ALLE nach hinten los! Wenn Mann oder Frau schon nicht den Hintern in der Hose hatten den Flug selbstkritisch aufzuarbeiten dann hätten sie öffentlich wohl lieber den Mund halten sollen!? So, meine Meinung! Allen noch viele sichere und schöne Flüge rund um den Globus! Egal bei welchem Verein! IP: Gespeichert |
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Cyberbird Experienced Board Captain |
.... Ahh - endlich kommt etwas Bewegung in die Sache - es fühlt sich nun ein beredter Herr "O" seites des Kranichs berufen, nun auch das Zepter zu ergreifen, um das zunehmend unangenehme Thema für die Hansens (seit Veröffentlichung der Fakten durch den BFU-Bericht) zu kommentieren - getretene Hunde bellen ja bekanntlich & eröffnen hierfür sogar einen eigenen Account im Portal -sehr lobenswert diese Öffnung zur Kommunikation! Also, prima Sache das Statement im Ansatz, und ich gehe auch inhaltlich weitestgehendst konform damit, soweit es allerdings um die Richtigkeit der gemachten Entscheidungen geht, die im Anflug gemacht wurden, bewerte ich das aber anders: Konkret hätte ich -und ich wurde selbst vor gut 20 J. bei DLR/HANSENS in BRE/Arizona ausgebildet - STETS die Bahn mit weniger Querwind zum Anflug gewählt - denn das ist für mich in jedem Falle "professioneller" - ganz in dem Sinne: "Ein überragender Pilot ist derjenige, der seine überragenden Fähigkeiten dazu benutzt, um es zu vermeiden je in eine Situation zu geraten, wo er ebendiese benötigen würde"; Auch was den guten Jürgen R. angeht, dessen genaue Stellung im Konzern auch mir derzeit unbekannt ist, wäre es auch Ihm angeraten gewesen/ speziell in ANbetracht seiner exponierten Stellung als "Quasi-Offizieller des konzerns", sich da nicht vorschnell mit Belobhudeligungen für die Crew aus dem Fenster zu hängen, sondern lieber erst mal den Bericht der Untersuchung/ BFU abzuwarten; In diesem Zusammenhang fällt auf, daß der gute "O" zwar ebenfalls recht eloquent versucht einen großen Bogen zu spannen, es aber - wie jeder Provinz-Politiker - es dabei partout vermeidet, sich inhaltlich´zum Kern der Sache' zu äußern! Der da wäre - siehe ganz zu Beginn des Threads: Warum hat denn nu das Mädel da absolut KEINERLEI Querruder gegen den Wind beim Aufsetzen gegengehalten? "... die mittlere Windgeschwindigkeit lag an der Schwelle 23/33 bei ca. 33 kt. - die Böen in Spitzenwerten jedoch bei bis zu 47 kt. !!" Das erscheint mir jedoch deutlich an/ ggfs. sogar über den Limits gem. AOM-A auf nasser Bahn, die für Airlines & wohl auch für den Kranich üblicherweise gelten (max 35-40 kt. Wind Cross bei trockener Bahn - bei nasser Bahn wie in HAM sind sogar nur 35-30 Knoten Cross maximal zulässig -bei Standing water /über 3mm/ contaminated sogar max. nur 20 Kt. Cross erlaubt) So, werter "O", wenn Sie mal Zeit haben Ihre Tasse Kaffee beiseite zu stellen, äußern Sie sich doch mal bitte zum Kern der Aussage von Kollege Sandpitts, der - meiner bescheidenen Meinung nach - ein prima Pilot, aber vor allem ein noch viel aufrichtigerer & gerader Kerl ist -einer der sich sicherlich nicht vor der Presse verbiegen lassen würde! [Diese Nachricht wurde von Cyberbird am 01-23-2009 editiert.] IP: Gespeichert |
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Radioactivman Experienced Board Captain |
@ Cyberbird schade, es hätte ein gelungener Beitrag werden könne, leider lassen auch sie sich am Ende zu einigen zynisch, polemischen Bemerkungen hinreißen, was im Ergebnis den Wertgehalt der vorherigen Äußerungen doch nicht unerheblich schmälert. IP: Gespeichert |
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olmotograph New Board Member |
Verehrter XXX737, danke für Ihre Zeilen. Es stellen sich mir jetzt nur 2 Fragen: ad 1)wenn ich nun an diesem Tage und bei diesen Wetterverhältnissen losfliege und den Anflug wo auch immer mit einem G/a beende, weil die Situation es erfordert, dann habe ich,mit Ihren Worten gesprochen, bewußt oder unbewußt eine Katastrophe herbeigeführt? Dann haben und dies durfte ich life aus erster Reihe an diesem Tage (und auch so manch anderem Tage) beobachten, eine nicht unerhebliche Zahl an Kollegen an 4 deutschen airports,sich dieser Fahrlässigkeit in Sachen Flugvorbereitung und comencement of approach schuldig gemacht. Wir sollten nun die Täter ausfindig machen,interviewen,FODA auswerten und sie der gerechten Strafe zuführen! ad2)Medienmanipulation seitens Lufthansa? Vielen Dank für das Vertrauen in die allumfassende Macht der DLH. Ich wußte garnicht, das wir dies können. Ich befürchte, Sie überschätzen uns hier gewaltig und was in meinen Augen viel schlimmer ist, unterschätzen den Stern!Glauben Sie wirklich ein Printmedium dieses Formates liesse sich irgendetwas in die Hand redigieren?Da würde mich eine Beweisführung Ihrerseits doch sehr interessieren. Fakt ist, daß unsere Presseabteilung uns bei Interviews unterstützt, weil, für meine Person gesprochen, man kein Medienprofi ist und somit auch nicht den drängenden Fragen, die im Übrigen die Auflage bringen sollen, unvorbereitet gegenüber treten soll.Hier wird auch nichts vertuscht oder beschönigt. Was denn auch? Ein Anflug wurde abgebrochen. Es sah spektakulär aus.Aber nur 1-2 Sekunden vor Touchdown. Also dann, danke für´s lesen Schönen Gruß O. IP: Gespeichert |
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